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Endveranstaltung der "Leistungsstarken 66" in Unterschleißheim

Kreilein L66 Unterschleißheim2021 a
Die Abschlussveranstaltung der Sonderturnierserie "Leistungsstarke 66" fand am 9. Oktober 2021 in Unterschleißheim statt. Dem voran gegangen waren fünf Qualifikationsturniere: in Aschaffenburg, Norderstedt, Enzklösterle, Braunlage und nochmals in Norderstedt. Zur Endveranstaltung qualifizierten sich 26 Paare aus ganz Deutschland, die auch eine Einladung vom DTV erhielten. Dennoch meldeten sich nur 15 Paare zum Turnier an.

Jürgen Schwedux, seines Zeichens DTV-Seniorenbeauftragter, bedauerte die geringe Teilnahme, eröffnete die Veranstaltung und dankte dem Ausrichter TSC Unterschleißheim für Mühe und Anstrengung, das Turnier unter Hygieneauflagen im Bürgerhaus stattfinden zu lassen. Auch der Bürgermeister richtete ein Grußwort an die Paare und wünschte allen Erfolg.

Bei der Sonderturnierserie der "Leistungsstarken 66" gibt es im Reglement einige Abweichungen zum "normalen" Turnierbetrieb nach TSO. Zunächst sei die Alterskombination erwähnt. Der ältere Partner muss mindestens 66 und der jüngere mindestens 56 Jahre sein. Das Paar muss außerdem in die S-Klasse aufgestiegen sein. Durch diese Abweichung bzgl. der Altersregelung tanzen in der L66 Paare der Senioren III und IV S-Klasse gemeinsam.

Eine weitere Abweichung besteht in der Festlegung, dass in jedem Turnier nur vier Runden getanzt werden, gleichgültig wie viele Paare am Start sind. Die Turniere sind wie folgt gegliedert: immer zwei Vorrunden, stets eine 14-er Zwischenrunde gefolgt von einem 6-er Finale. Plus etwaig vorhandener Paare mit Punktegleichheit an den unteren Rändern der Runden.
In beiden Vorrunden tanzen immer alle Paare. Der Kreuzvergabeschlüssel richtet sich nach der Teilnehmerzahl und beträgt in der ersten Vorrunde 2/3 und in der zweiten Vorrunde 1/2 der teilnehmenden Paare. Dadurch wird die Reihenfolge der Paare ab Platz 15 bis zum Ende wertungsseitig gut ausdifferenziert. In der 14-er Zwischenrunde werden nur noch 6 Kreuze vergeben. Das Finale läuft so, wie man es kennt.

Das Reglement greift nicht mehr richtig, sobald weniger als 15 Paare am Start sind. Gemeinsam tanzen dann z.B. 14 Paare die erste und zweite Vorrunde und werden mit unterschiedlicher Kreuzanzahl ausdifferenziert bewertet. Da niemand herausfallen kann, qualifizieren sich alle Paare zur 14-er Zwischenrunde, in welcher die Kreuze der Vorrunden nicht mehr zählen. Die Wertungsrichter haben nun nur noch 6 Kreuze zu vergeben. Dadurch kann die Tanzleistung der teilnehmenden Paare leider nicht mehr optimal ausdifferenziert werden. Eine signifikante Anzahl Paare erhält null Kreuze. Bei zu kleinen Startfeldern wirkt die Zwischenrunde wie ein harter Re-Dance.

Noch unbefriedigender wäre es, wenn nur noch eine einstellige Anzahl Paare zum Turnier anträte. Gemeinsam würde man zwei Vor- und eine Zwischenrunde tanzen, wobei die Kreuzvergaben der beiden Vorrunden völlig bedeutungslos wären.

Hoffen wir aber, dass sich die Teilnehmerzahlen ab 2022 in den Sonderturnierserien wieder erholen bzw. noch steigern werden, damit das ehemals gut durchdachte Konzept wieder zu einem schönen und befriedigenden Turniererlebnis wird.

Heinrich und Marion Kreilein ertanzten bei der Endveranstaltung der "Leistungsstarken 66" einen geteilten 12. Platz. In der Gesamtliste erreichten die beiden den 12. Ranglistenplatz (von teilgenommenen 45 Paaren), während sie in Niedersachsen das viertbeste Paar (von 9) dieser Serie geworden sind.

Fotoimpressionen steuerte Klaus Butenschön wie immer in höchste Fotoqualität bei.
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